AMS-Förderungen für Arbeitslose

Es ist die erklärte Zielsetzung des AMS, nicht nur Arbeitslose schnell wieder in ein Beschäftigungsverhältnis zu vermitteln, sondern auch, zu einer Reduzierung der Zahl von Entlassungen beizutragen.

Ein bei Unternehmern sehr beliebtes Mittel ist in diesem Zusammenhang die Kurzarbeit. Dadurch können sie bei unvorhergesehenen und vorübergehenden wirtschaftlichen Engpässen ihre Angestellten für eine reduzierte Stundenzahl beschäftigen. Die Arbeitnehmer erhalten für diese Zeiten das Kurzarbeitergeld, für das der AMS dem Betrieb einen Pauschalsatz in Höhe des üblichen Arbeitslosengeldes zuzüglich der Sozialabgaben erstattet. Wird diese Phase für Qualifizierungsmaßnahmen genutzt, erhöht sich die Unterstützung um 15%.

Die Verantwortlichen müssen beachten, dass der Arbeitsausfall 10% der üblichen Arbeitszeit nicht unter- und 90% nicht übersteigt. Der Antrag ist sechs Wochen im Voraus zu stellen, und der Betrieb muss alle anderen Möglichkeiten – mit Ausnahme von Entlassungen natürlich – ausgeschöpft haben. Außerdem ist ein Plan für Qualifizierungsmaßnahmen vorzulegen.

Trotz der momentan schwierigen Wirtschaftslage stellen Unternehmer auch neues Personal ein. Hier kann die Eingliederungshilfe des AMS helfen. Sie wird dann gewährt, wenn der Betrieb ältere Arbeitnehmer einstellt; für Frauen liegt das Älter bei 45 Jahren, für Männer bei 50. Daneben greift sie bei Langzeitarbeitslosen, also bei Personen, die bereits seit sechs bzw. zwölf Monaten (unter bzw. über 25-jährig) arbeitslos sind.

Die Eingliederungshilfe beträgt maximal 66,7% des Bruttoarbeitsentgelts zuzüglich einer 50%igen Pauschale für Nebenkosten und wird auf der Basis einer Vollbeschäftigung berechnet. Sie kann für maximal zwei Jahre beantragt werden.

Ein Kommentar zu “AMS-Förderungen für Arbeitslose”

  1. hermine sagt:

    bin mit 51 jahren arbeitslos geworden(textilhandel)beziehe seit dezember 2010 die arbeitslose und bin geringfügig beschäftigt.meine firma würde mich sofort einstellen,wenn sie die wiedereingliederungshilfe(“come back”) bekommen würde,da es sich anders finanziell nicht ausgeht.meine ams beraterin sagt,ich müsse mind. 1 jahr arbeitslos gemeldet sein?! komme ich dem ams jetzt nicht teurer???? auch bin ich über 50 und langzeitarbeitslosengefährdet! würde sehr gerne in dieser firma(wo ich jetzt gf bin) arbeiten.

    herzlichst

    hermine