Eigenleistung
Der in den 1970ern geprägte Begriff der Muskelhypothek hat auch heute nichts von seiner Aktualität verloren. Denn er beschreibt zwar salopp, aber sehr zutreffend den körperlichen Einsatz des Bauherrn bei der Erstellung seiner Immobilie. Damit lassen sich erhebliche Kosten der Fremdfinanzierung einsparen. Diese Eigenleistung sollte jedoch sehr umsichtig geplant werden. Viele überschätzen ihre handwerklichen Fähigkeiten und setzen zugleich den Zeitaufwand viel zu niedrig an. Hinzu kommt, dass für etliche Arbeiten teures Werkzeug oder gar Maschinen erforderlich sind. Und dann der Bauträger. Ihm ist daran gelegen, die meisten Arbeiten selbst ausführen zu lassen und findet daher trickreiche Ausflüchte, um doch das meiste Geld einstreichen zu können. Daher gilt: Genau planen und alles im Vorfeld schriftlich fixieren.
