Finanzbedarf
Der Finanzbedarf bezeichnet in einem Unternehmen die Geldmittel, die für den reibungslosen Geschäftsablauf notwendig sind. Dazu zählen einmalige Investitionen ebenso wie die regelmäßigen Einkäufe bei den Lieferanten. Außerdem sind die Zinsen und die weiteren Kosten für Fremdfinanzierungen ebenso zu berücksichtigen wie die Ausgaben für Mieten, Fahrzeuge und Büro. Von diesen Ausgaben abzuziehen sind die erwarteten Einnahmen aus Verkäufen. Wenn diese Erlöse höher sind als die berechneten Ausgaben, steht das Unternehmen auf sehr gesunden Füßen. Anderenfalls muss der erforderliche Finanzbedarf mit Fremdkapital gewährleistet werden – besser noch: Zuerst nach Sparpotential innerhalb des Betriebs suchen, aber nicht vorrangig durch Persionalabbau!
