Lebensversicherung mit Aktienfonds-Veranlagung sinnvoll?
Eine Lebensversicherung, die so gestaltet ist, dass die eingezahlten Versicherungsprämien in einem Aktienfonds angelegt werden, wird als fondsgebundene Lebensversicherung bezeichnet. Wie jede klassische Lebensversicherung bietet sie den Vorteil, dass Versicherungsleistungen sowohl im Erlebens-, als auch im Ablebensfall erbracht wird. Sie dient daher der Kapitalbildung und somit der Vorsorge, gleichzeitig aber auch der Absicherung von Hinterbliebenen.
Die Höhe der Versicherungsleistung aus einer fondsgebundenen Lebensversicherung ist davon abhängig, wie sich der Wert des Investmentfonds, in dem die eingezahlten Prämien angelegt werden, entwickelt. Der Anlagestock einer fondsgebundenen Lebensversicherung wird getrennt vom Vermögen des Versicherers verwaltet. Er beinhaltet das Deckungskapital für die fondsgebundene Lebensversicherung und gewährleistet somit die Sicherheit der eingezahlten Beträge.
Die Erträge, die aus Kursgewinnen und Dividenden auf die Fondsanteile erzielt werden, rechnet der Versicherer in Anteileinheiten um und schreibt sie den Lebensversicherungsverträgen gut. Der Versicherungsnehmer wird auf diese Weise an den Wertsteigerungen der Fonds beteiligt. Aber bei der fondsgebundenen Lebensversicherung trägt der Versicherungsnehmer auch ein gewisses Risiko, denn Verluste aus den Kursentwicklungen wirken sich ebenfalls auf den Endwert der Lebensversicherung aus.
Darin besteht der wesentliche Unterschied zwischen einer klassischen und einer fondsgebundenen Lebensversicherung, denn das Anlagerisiko trägt bei einer klassischen Lebensversicherung der Versicherer. Weitere Informationen über fondsgebundene Lebensversicherungen sind auf den Seiten des VVO erhältlich.
