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Geldwäsche

ist eine sehr anschauliche Bezeichnung für den Vorgang, aus schmutzigen, also illegalen Geschäften salonfähig zu machen. Dabei handelt es sich vorwiegend um Drogen- oder Waffenhandel, in Deutschland sind damit auch legale, jedoch unversteuerte Aktionen gemeint. Mit der will man die Herkunft des Geldes verschleiern, um es vor dem Zugriff der Behörden zu schützen und es letztlich ganz legal verwenden zu können. Die Kriminellen gehen dabei ganz systematisch vor. Teilweise versuchen sie, das illegal erworbene in den Alltag einzuschleusen, indem sie es in kleineren Beträgen auf diverse einzahlen, hochwertige Güter kaufen oder es bei Spielbanken oder Wettbüros einsetzen. Zugleich versucht man, durch vielfältige Transaktionen auch mit Partnern im das so lange hin und her zu schieben, bis die Herkunft tatsächlich nahezu undurchsichtig ist. Danach erweckt das den Eindruck der Legalität und kann auch so genutzt werden.

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18. Januar 2010 | Von Mag. J. Fischler | Kategorie: Wirtschaftslexikon | Schlagworte: , , , , , , , , , , , , , ,

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