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Gemeinsamer Markt

Früher kannten wir nur wenige gemeinsame Märkte. Jeder Staat kochte sein eigenes Süppchen, und die eigene Volkswirtschaft wurde durch Zölle und Einfuhrbeschränkungen geschützt. Diese engstirnige Sichtweise führte dazu, dass uns andere, größere Volkswirtschaften scheinbar mühelos überholten. Europa blieb durch die strenge Ländertrennung in vielen Bereichen hinter den heutigen Weltmarktführern zurück. Die Europäische Union öffnet die regional-staatlichen Märkte und bringt sie zusammen. Der vollständig gemeinsame Markt würde die Beseitigung sämtlicher Hindernisse bedingen. Hier setzen die Freiheiten des Europäischen Binnenmarktes an: Die des Warenverkehrs, Dienstleistungsverkehrs, Personenverkehrs und Kapitalverkehrs. Kurz gesagt: Grenzen verschwimmen, und Wirtschaftstreibenden wie auch Privatpersonen stehen innerhalb der Union alle Wege und Geschäfte offen – der gemeinsame Markt.

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20. Januar 2010 | Von Mag. J. Fischler | Kategorie: Wirtschaftslexikon | Schlagworte: , , , , ,

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