Grameen verhilft Armen zur Kommunikation
Professor Muhammad Yunus begann 1972 seine Tätigkeit für die Grameen Bank, die “Bank für die Armen“. Seit 1983 ist er deren Managing Director. Er gilt als Begründer des Mikrokredit- und Mikrofinanzgedankens, der vielen armen Menschen zu einem bessern Leben verhalf. Mit Kleinstkrediten wird es diesen unter anderem ermöglicht, Rohstoffe einzukaufen. Damit starten sie ein Gewerbe, mit dem sie ihre Familie ernähren können. Hilfe zur Selbsthilfe. 2006 erhielt er dafür den Friedensnobelpreis.
Die Grameen Telecom Corporation ist eine Non-Profit-Organisation (NPO), die eng mit der Grameen Bank kooperiert. Der Gedanke hinter Grameen Telecom ist es, der verarmten Landbevölkerung von Bangladesh neue, selbständige Einkunftsmöglichkeiten zu erschließen. Das Mobilfunknetz wird laufend ausgebaut, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Mit günstigen Tarifen kann sich auch ein einfacher Bauer aus dem Hinterland ein Handy leisten und die globale Welt der Kommunikation betreten. Jetzt kann er schnell feststellen, was sein Produkt oder seine Leistung wert ist. Die wirtschaftlichen Ausbeutung der Dritten Welt könnte mit einem solchen Konzept wirksam bekämpft werden. Die Arbeit von Grameen ist ein wirklich positiver Effekt der Globalisierung.

