Kompensatorische Kosten
Bei kompensatorischen Kosten handelt es sich um Kosten, die entstehen, wenn Entwicklungsländern Exporterlösausfälle entstanden sind und diese durch Budgethilfen ausgeglichen werden. Kompensatorische Kosten sind also berechnete Kosten, die dadurch entstehen, dass die Industrienationen im Wesen versuchen durch bestimmte Maßnahmen die Armut in den Entwicklungsländern zu bekämpfen. Die Kompensationszahlungen werden seit 1963 bei Exporterlösausfällen gezahlt. Es handelt sich um Sonderkredite die vom IWF (Internationaler Währungsfonds) unter Bedingungen, die genau festgelegt werden, gewährt werden können. Ziel ist es, die Ausfuhrerlöse, wenn sie sinkend sind, zu kompensieren. Dies ist nur eine von einer Vielzahl von Maßnahmen, die der IWF ergreift um geordnete Währungsbeziehungen zu schaffen.
