Konditionalität

Konditionalität (engl. Conditionality) bezeichnet im wirtschaftlichen Sinne die Bedingungen der Kreditvergabe des IWF (Internationaler Währungsfonds) an seine Mitglieder. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Obergrenzen. Seit den achtziger Jahren, in denen ein Strukturanpassungsprogramm verabschiedet wurde kann der IWF auch strukturreformelle Auflagen in Abstimmung mit der IBRD, der Weltbank machen. Konditionalität ist innerhalb der Politik, die der IWF betreibt eine der umstrittensten Auswüchse. Als rechtliche Kompetenz kann Art. V, Abschn. 3 der IWF Statuten herangezogen werden. Es ist üblich, dass ein Land, das Mittel vom IWF bezieht sich an den Auflagen, die der IWF festlegt orientiert. Werden die Auflagen nicht erfüllt, werden Kreditauszahlungen verringert oder sogar gestoppt.

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