Konzernabschlussprüfung

Gemäß § 316 Abs. 2 HGB (Handelsgesetzbuch) ist es Pflicht den Lagebericht und den Abschluss eines Konzerns zu prüfen. Die Prüfung erstreckt sich darauf, ob die gesetzlichen Bestimmungen über die Aufstellung eines Abschlusses für den Konzern vom Mutterkonzern beachtet worden sind. Dabei hat der Abschlussprüfer darauf zu achten, ob die Angaben im Konzernabschluss kein falsches Bild von der Lage des einheitlichen Konzerns darstellen. Gemäß § 317 Abs. 2 HGB muss daher auch geprüft werden, ob die einzelnen Abschlüsse der Konzernunternehmen den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung entsprechen und ob diese unter Beachtung aller gesetzlichen Bestimmungen in den einheitlichen Konzernabschluss eingearbeitet worden sind.

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