Kreditkarte oder Bankomatkarte kaputt? Das kann teuer werden!

Bank- und Kreditkarten aller Art sind im Alltag verschiedensten Belastungen ausgesetzt. Zur mechanischen Beanspruchung in Brieftaschen aller Art kommt immer stärker die elektronische Gefahr: Die Funktion des Magnetstreifens fällt schnell der Handystrahlung oder elektromagnetischen Feldern zum Opfer. Leicht kann man die kleinen Dinger auch verlieren. Austausch – womöglich mit Sperre bei Verlust – kann dabei teuer zu stehen kommen!

Denn wo man aus der Reihe des Normkunden tanzt, ist Schluss mit der bunten Marketingwelt. Davon wissen alle zu berichten, die Überweisungen noch immer händisch vornehmen, Geld beim Bankangestellten abheben – oder eben defekte Karten (bzw. diese verloren) haben.

Nur ein Beispiel – das ist bei allen Banken so: Die Easybank verlangt für die Ausstellung einer „Duplikatskarte“ 8,12 €, für die Bankomatsperre € 38,90 (!) und für die Kreditkartensperre € 39,50. Da relativiert sich das „Gratis-Konto“ schnell. Die genauen Konditionen Ihrer Bank erfahren Sie im „Schalteraushang“, eventuell auch im Internet als „Kleingedrucktes“ in pdf-files – diese Gebühren werden verständlicher Weise gerne versteckt.

Wie oft kommt es etwa vor, dass man Kredit- oder Bankomatkarte nur verlegt hat, doch vorsichtshalber sperren lässt? Schließlich ist Gefahr im Verzug: Gelangt ein Dritter unrechtmäßig und mit Vorsatz an Ihre Kreditkarte, wird ihn der nächste Weg wohl in einen Shop seiner Wahl führen. Welcher Verkäufer lässt sich schon einen Ausweis zur Karte zeigen oder kontrolliert die Unterschrift wirklich?

Für die Banken ein nettes Körberlgeld für „manuelle“ Arbeit, die aus dem Standard herausfällt. Für Sie ein Grund mehr, um- und vorsichtig mit Ihrem Plastikgeld umzugehen!

Eine Antwort zu “Kreditkarte oder Bankomatkarte kaputt? Das kann teuer werden!”

  1. Johannes W. sagt:

    Das Schlimme ist, dass dieser Punkt nicht nur auf die, als Billig Bank wahrgenommene Easybank zutrifft, sondern auch auf Banken wie Raifaisen oder Sparkasse. Bei der Sparkasse ist es mir selbst so ergangen, dass ich bei meinem Konto (das nicht gratis war), erstmal 40€ für die Sperrung zahlen musste, nachdem niemand überprüfen konnte, ob der Bankomat der FIRSTDATA die Karte korrekt eingezogen hatte – ich musste dann auch noch 40€ zahlen, weil die Beschädigung der Karte einen übermäßige Abnutzung aufwies …. ich habe die Karte also zuviel genutzt … die hätte mindestens noch die 8 Monate bis zum Ablauf halten müssen …