Kreditsicherung

Die Kreditsicherung ist ein wichtiger Aspekt rund um die Geldleihe durch Banken oder andere Institutionen. Damit bezeichnet man Rechtsgeschäfte, die es wahrscheinlicher machen, dass man als Gläubiger (z.B. Geldgeber) sein Recht bekommt, also im Falle eines Bankkredites sein Geld zurückerhält. Die Kreditsicherung ist der Oberbegriff für alles, was die Bestellung von Sicherheiten für Kredite betrifft. Auf conserio finden Sie viele Informationen über Sicherheiten: Welche es überhaupt gibt, welche “angenehmer” sind als andere, was “im Fall der Fälle” passiert und mehr.

Nutzen Sie die Serie Kreditsicherung, um sich umfassend über das Thema zu informieren! In dieser Zusammenfassung finden Sie die Artikel, die schon veröffentlicht wurden, aber auch zukünftige Beiträge über Kreditsicherheiten.

Für Kreditnehmer sind vor allem die “üblichen Kreditsicherheiten” interessant. Dazu gehören das Grundpfandrecht (, Grundschuld), Bürgschaften, Zessionen von Gehalt/Lohn, Versicherungen oder , von Wertpapieren und Sachwerten und die Sicherungsübereignung.

Bevor die einen Kredit gibt, prüft sie die des Kreditwerbers und die angebotenen Kreditsicherheiten. Diesen Vorgang nennt man Sicherheitenbewertung. Je nach Ergebnis bekommt man die Finanzierung oder eben nicht – im Zusammenspiel von Zahlungsfähigkeit, Kreditrisiken und Erfolgsaussichten (etwa bei Jungunternehmern) ist die Kreditsicherung nur ein Aspekt von vielen. Ausreichende Sicherheiten können aber in “knappen Fällen” den Ausschlag geben, ob man ein “Ja” oder “Nein” hört.

Geht die Rückzahlung des Kredites schief – etwa weil man als Kreditnehmer zahlungsunfähig wird und die auf Einhaltung der Vereinbarungen beharrt – kann der Kreditgeber die Sicherheiten verwerten. Zuerst ist es aber (meist) nötig, Sie zu mahnen, zu kündigen und fälligzustellen – bei Gericht wird dann ein Titel erwirkt (im Rahmen der Klage), und erst dann geht es an die Versteigerung des Hauses, Inanspruchnahme des (Ausfalls)bürgen oder Realisierung von Versicherungen oder Wertpapieren. Das geht also nicht von heute auf morgen.

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13. Februar 2009 | Von Mag. J. Fischler | Kategorie: Wirtschaftslexikon | Schlagworte: , , , , , , , , , , , , , ,

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