Personalnebenkosten

Alle Kosten, die zusätzlich zum Direktlohn (Leistungsentgeld) für das Personal eines Unternehmens anfallen, werden als Personalnebenkosten bezeichnet. Sie werden aus gesetzlichen, betrieblichen und tariflichen Kosten gebildet. In manchen Branchen erreichen die Personalnebenkosten die gleiche Höhe wie der Direktlohn selbst. Gesetzlich und tariflich bedingte Personalnebenkosten müssen vom Unternehmen in Form von Beiträgen zur Berufsgenossenschaft, bezahlte Abwesenheiten wie Urlaub, Krankeheits- und Feiertage geleistet werden. Auch die Kosten für den Arbeitgeberanteil der Sozialversicherungen, Aufwändungen gemäß Mutterschutz- und Schwerbehindertengesetz wie auch Aufwändungen gemäß Betriebsverfassungsgesetz gehören zu den Personalnebenkosten. Auch Leistungen, die das Unternehmen freiweilig an seine Beschäftigten zahlt, fließen in die Personalnebenkosten mit ein. Das sind beispielsweise Sonderzahlungen wie Gratifikationen und Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld. Ferner gehören zu den Personalnebenkosten freiwillige Leistungen wie Familienbeihilfen, aber auch Beiträge zur Alterversorge, Werksverpflegung und Vermögensbildung.

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