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Schuldenfalle: KIND! 10 Gründe gegen Familie

Die Menge an Menschen, die um den Tisch herum sitzen, verhält sich umgekehrt proportional zum Haushaltsbudget.

family-familie-schuldenfalle-kinderFamilien mit Kindern sind gegenüber Singles oder kinderlosen Paaren stark benachteiligt. Dabei leisten sie den wichtigsten für unsere : Die Sicherung unseres Weiterbestehens, auch über die Spaß hinaus. Die staatliche Förderung dieses existentiell notwendigen Dienstes kann man bestenfalls als halbherzig bezeichnen. So wird die Familie zur Schuldenfalle, immer weniger junge Menschen sehen ihren Lebenssinn im “Kinder bekommen”. 10 Gründe für die Schuldenfalle KIND:

  • Weniger staatliche Förderung: Gab es früher Geburtenbonus, höhere Familienbeihilfen und andere Boni, ist davon heute keine Rede mehr. Kinder kriegen ist out.
  • Geringes Kindergeld/Kinderbeihilfe: Diese Unterstützung deckt nicht im Ansatz die Kosten, die Familien auf sich nehmen müssen, um die nächste Generation aufzuziehen.
  • Geringere Reallöhne: Die Reallöhne (Kaufkraft nach realer, nicht gemessener Inflation) gehen seit Jahren zurück. Ein akzeptabler Lebensstandard ist nur noch mit Doppeleinkommen möglich.
  • Steigende Nahrungsmittelpreise: Wie bereits oft erwähnt: Wir werden noch Zeiten sehen, wo alles außer den Grundnahrungsmitteln zum Luxusgut wird. Die Menge an Menschen, die um den Tisch herum sitzen, verhält sich umgekehrt proportional zum Haushaltsbudget.
  • Kinderwunsch als Karrierebremse: Wer eine Kinderpause einlegt, riskiert einen starken Knick in der Karriere und dem damit verbundenen .
  • Marken und Mode: Wer etwas gelten will, trägt Markenkleidung und -accessoires. Das ist ein alter Hut, der Familien aber sehr stark trifft. Das Markendenken setzt schon im Kindergartenalter ein. Wer sich diese Statussymbole nicht leisten kann, ist Außenseiter.
  • Ausgaben von Kindern und Jugendlichen: Von massiver Werbung unterstützt, werden unsere Jüngsten immer früher zu eigenständigem Konsum gedrängt. Hier habe ich über das Paradebeispiel “Handy” und die damit mögliche Abzocke von Eltern-Konten berichtet.
  • Kinder und Selbständigkeit: Immer mehr Menschen werden in die Selbständigkeit gedrängt, oder wählen diese (eigentlich angenehme) Arbeitsform aus freien Stücken. Wer ein Unternehmen aufbaut und in einer schwierigen Phase ein Kind bekommt, hat 2 Möglichkeiten: 1) sich dem Kind widmen und die finanzielle Zukunft gefährden oder 2) sich zwischen Kind und Unternehmen zerreißen und die eigene Gesundheit riskieren
  • Notwediger und dessen Finanzierung: Je weniger Platz wir haben, desto aggressiver werden wir. Für ein halbwegs erträgliches Familienleben gilt: Je mehr Kinder, desto mehr Platz wird notwendig. Woher soll dieser genommen werden? Immoblien wurden teurer, Realeinkommen sanken, auch mit Doppeleinkommen wurde es schwer, einen Kredit für eine große Eigentumswohnung zu bekommen – ganz zu schweigen von Reihen- oder Doppelhäusern.
  • Kinder und Urlaub: Ein Tapetenwechsel muss hin und wieder sein. Ich komme gerade aus einem Kurzurlaub in Italien zurück. Die Preise für Kinder können sich sehen lassen: Alles über dem Windelalter zahlt beinahe die gesalzenen Erwachsenenpreise. Auch Pauschalangebote außerhalb Italiens kann man nicht mehr als Schnäppchen bezeichnen – wenige Tage kosten schnell mehrere hundert Euro. Wer sich’s nicht leisten kann, nimmt einen verlockenden Konsumkredit – die Schuldenfalle geht auf.

Es wird höchste Zeit, dass die Politik vom “Kinder kriegen ist uncool”-Trip herunterkommt und Familien mit Kindern stark fördert. Denn sonst werden Kinder in Zukunft zum Luxus. Und zwar einem, den keiner haben will.

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