Studie: Kreditkarten als Schuldenfalle – Kostenbewusstsein geht verloren
Kürzlich untersuchte das Fachmagazin “Journal of Experimental Psychology: Applied” die Zusammenhänge zwischen Kauflust und Bezahlweise. Dabei kamen die Wissenschaftler zum (wenig überraschenden) Schluss, dass Konsumenten mehr Geld ausgeben, wenn sie mit Kreditkarte statt Bargeld bezahlen. Der Studie zufolge werden Kreditkarten und Gutscheine eher als Spielgeld angesehen, dem nicht der wahre Wert beigemessen wird. Machte man den Probanden aber den Geldbetrag klar, den ihre Konsumation kostet, verschwand der Unterschied zwischen Kreditkarte und Bargeld: das Kostenbewusstsein stieg. http://www.focus.de/
Wenn es Ihnen schwerfällt, die Kreditkartenrechnungen im Auge zu behalten, und Sie zu viel Geld mit elektronischen Zahlungsmitteln ausgeben, dann sollten Sie ein Haushaltsbuch führen, um sich der Kosten bewusst zu werden. Eine weitere Alternative: Nur noch bestimmte “Standardausgaben” wie die Tankrechnung und den Supermarkt-Familieneinkauf mit Kreditkarte bezahlen – das Restaurant, die Bar und Freizeitausgaben jedoch nur mit Bargeld.

