Schlagwort-Archiv: Fremdfinanzierung

Wandelschuldverschreibung

Bei einer Wandelschuldverschreibung – auch Wandelanleihe genannt – handelt es sich um ein Wertpapier, das zu einem späteren Zeitpunkt in Aktien umgetauscht werden kann. Zinsen und Tauschverhältnis werden dabei vorher festgelegt. Damit Wandelschuldverschreibungen in Umlauf gebracht werden können, ist ein Mehrheitsbeschluss der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft nötig. Wandelschuldverschreibung bringen sowohl Vor- und Nachteile für Herausgeber (Emittenten) […]

Kapitalkosten

Die Bezeichnung Kapitalkosten stammt aus der Betriebswirtschaftslehre und bezeichnet die Kosten, die dem Unternehmen entstehen, wenn er für Investitionen Fremd- oder Eigenkapital besorgt. Unter Fremdkapitalkosten werden Zinsen, Kosten aus Bürgschaften oder Rentenschulden verstanden. Ebenfalls zählen hierzu Erbbauzinsen oder Verwaltungskostenbeiträge. Diese Kosten sind im voraus bekannt und werden vertraglich geregelt. Kapitalkosten, die aus dem Eigenkapital entstehen, […]

Fremdfinanzierung

Durch die Fremdfinanzierung bekommt ein Unternehmen Geldmittel von außen, also solche, die nicht aus dem Eigenkapital stammen. Daher stehen sie auch nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung und müssen nach und nach oder letztlich komplett zurückgeführt werden – meist zuzüglich von Zinsen und anderen Kosten. Gegenüber der Eigen- hat die Fremdfinanzierung den Vorteil, dass […]

Finanzbedarf

Der Finanzbedarf bezeichnet in einem Unternehmen die Geldmittel, die für den reibungslosen Geschäftsablauf notwendig sind. Dazu zählen einmalige Investitionen ebenso wie die regelmäßigen Einkäufe bei den Lieferanten. Außerdem sind die Zinsen und die weiteren Kosten für Fremdfinanzierungen ebenso zu berücksichtigen wie die Ausgaben für Mieten, Fahrzeuge und Büro. Von diesen Ausgaben abzuziehen sind die erwarteten […]

Finanzierung

In einem Unternehmen bezeichnet die Finanzierung die gesamte Bereitstellung und Rückführung der Gelder, die für Investitionen erforderlich sind. Dazu zählen auch die vertraglichen Vereinbarungen. Die Definition hat sich gegenüber früheren Jahren gewandelt, als man mit der Finanzierung lediglich die Kapitalerhöhung durch die Ausgabe von Aktien und anderen Wertpapieren bezeichnete. Man unterscheidet vier verschiedene Möglichkeiten. Die […]

Einlagengeschäft

Das Einlagengeschäft ist wichtiger Bestandteil im Geschäftsablauf einer Bank. Es bezeichnet die Gelder, die sie von den Kunden erhält, also alle Einzahlungen auf Spar- und Girokonten sowie auf Festgeldkonten. Im Gegensatz dazu stehen die Beträge, die sich eine Bank selbst in Form von Fremdfinanzierungen beschafft. Das Geld aus dem Einlagengeschäft kann die Bank (innerhalb gesetzlich […]

Eigenleistung

Der in den 1970ern geprägte Begriff der Muskelhypothek hat auch heute nichts von seiner Aktualität verloren. Denn er beschreibt zwar salopp, aber sehr zutreffend den körperlichen Einsatz des Bauherrn bei der Erstellung seiner Immobilie. Damit lassen sich erhebliche Kosten der Fremdfinanzierung einsparen. Diese Eigenleistung sollte jedoch sehr umsichtig geplant werden. Viele überschätzen ihre handwerklichen Fähigkeiten […]