Beiträge zum Stichwort ‘ Zinsen ’

Leitzinsen

9. August 2010 | Kategorie: Wirtschaftslexikon

Die Leitzinsen, oder der Leitzinssatz ist der Zinssatz, den die Zentralbanken festlegen, zu dem die Geschäftsbanken sich refinanzieren können, d.h. sich Geld von der Zentralbank leihen. Hierbei werden drei verschiedene Zinssätze festgelegt: Die unterste Grenze bildet der Diskontsatz. Dies ist der Zinssatz, zu dem die Zentralbanken, ebenfalls die europäische Zentralbank, Wechsel ankauft. Der zweite Leitzins [...]





Lagerkosten

29. Juli 2010 | Kategorie: Wirtschaftslexikon

Unter Lagerkosten fallen alle Kosten, die mit der Lagerung von Rohstoffen, Betriebsstoffen und Zwischenlagerung der fertig produzierten Ware entstehen. Diese Kosten unterteilen sich in: Personalkosten: Löhne, Gehälter und Sozialabgaben für das im Lager tätige Personal. Kosten für die Lagerräume: Miete, Instandhaltungskosten, Strom, Zinsen, Abschreibungen. Kosten für die gelagerten Waren: Verzinsung, Kosten für Verderb oder Schwund [...]



Kursrechnung

20. Juli 2010 | Kategorie: Wirtschaftslexikon

Als Kursrechnung bezeichnet man eine Berechnung, die den Barwert eines Papiers oder einer Anleihe darstellt. Es handelt sich hierbei um einen finanzmathematischen Begriff. Bei der Berechnung des Barwerts muss man zwischen festverzinslichen Wertpapieren und Neuemissionen unterscheiden. Bei festverzinslichen Wertpapieren wird der marktübliche Zinssatz auf die noch zu erwartende Restlaufzeit angewendet, um den Barwert des Papiers [...]



Kapitaldienst

14. Juli 2010 | Kategorie: Wirtschaftslexikon

Als Kapitaldienst wird die Gesamtbelastung eines Kreditnehmers bezeichnet. Diese besteht in der Regel aus der Tilgung und den Zinsen. Eine definierte Kapitaldienstgrenze sollte nicht überschritten werden, da bei Überschreitung dieser das Vermögen angegriffen werden muss, um die Tilgung zurückzuzahlen. Dieser Fall kann unter Umständen zu einer Zahlungsunfähigkeit führen. In der Investitionsrechnung hat der Begriff Kapitaldienst [...]





Kontoüberziehung

7. Juli 2010 | Kategorie: Wirtschaftslexikon

Eine Kontoüberziehung bedeutet, dass mehr unbares Geld verbraucht wird, als auf dem Konto des entsprechenden Bankinstituts zur Verfügung steht und damit das Konto ins Minus gerät. Dabei ist zu beachten, dass es sich bei einer Kontoüberziehung keineswegs um einen so genannten Dispo-Kredit handelt. Um Kontoüberziehung handelt es sich nur, wenn ein negativer Betrag auf dem [...]



Junk Bond

17. Juni 2010 | Kategorie: Wirtschaftslexikon

Junk-Bonds werden auch als High-Yield-Anleihen bezeichnet. Darunter versteht man so genannte Schrottanleihen, also Wertpapiere, die eine Bewertung einer Ratingagentur erhalten haben, die diese Wertpapiere herabstuft. Gründe für die schlechte Bewertung bestehen regelmäßig in der fehlenden Bonität der Herausgeber (Emittenten) der Anleihen. Um dieses erhöhte Risiko auszugleichen werden solche Aktien mit höheren Zinskupons angeboten. Das Risiko [...]



Interner Zinsfuß

14. Juni 2010 | Kategorie: Wirtschaftslexikon

Der interne Zinsfuß ist ein errechneter Wert und wird auch als Abzinsungsfaktor bezeichnet. Dieser Wert wird hauptsächlich bei Investitionen berechnet, bei denen unregelmäßig Ausschüttungen stattfinden. Um bei solch einer Investition, wie bei einer Anlage mit festen Renditen üblich, eine Wirtschaftlichkeit feststellen zu können, wurde der interne Zinsfuß erfunden. Generell gilt, dass es sich bei einer [...]



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