Warnung: Yellow Publishing LTD Fax-Abzocke “im Namen Googles”

Gerade habe ich ein Fax von einer Yellow Publishing LTD erhalten, welche mit der Überschrift “Datenmeldung an www..at” von einer anonymen Gegenstelle gesandt wurde. Dort werde ich mit Termin 18.01.2010 aufgefordert, meine Unternehmensdaten “an ” zu melden und auch passende Suchbegriffe anzuführen, unter denen mein Unternehmen gefunden werden soll. Das ganze sei “ohne zusätzliche für registrierte Unternehmen”.

Hier ein Auszug:
fax-abzocke-yellow-publishing

Hier die Haken an der Geschichte, für alle, die auch so ein Fax bekommen haben und doch gerne bei Google kostenfrei gefunden werden wollen:

  • Der scheinbar kostenlose Dienst kostet gar nicht unscheinbare € 89 pro Monat, auf 2 Jahre. Damit ist man dann registriert und hat dann keine zusätzlichen Kosten mehr. Danke!
  • Google hat damit nichts zu tun – es wird aber der Anschein erweckt, dass das Fax von Google kommt. Nützen tut es so wie so nichts, wenn die Firma Yellow Publishing einen Eintrag macht, und zusätzlich die Daten ins “Branchenverzeichnis” www.made-in.cc aufnimmt. Eher wird es Ihnen schaden, wenn bekannte Abzocker für Sie “Optimierungen” im Internet machen!
  • Google und die Eintragung bzw. Aufnahme in den Index ist kostenlos und erfolgt meist ganz automatisch. Ungeduldige können auch den kostenlosen “Addurl”-Dienst von Google nutzen und den Aufnahmeprozess beschleunigen.

yellow-publishing-abzocke2Ich werde wohl kein Kunde werden, und möchte an dieser Stelle AUSDRÜCKLICH vor solchen Abzockmethoden warnen! Wenn Sie an guten Suchergebnissen und günstigen Werbemöglichkeiten für Ihr Unternehmen interessiert sind, habe ich auf dieser Seite kostenlose Tipps für Sie: Unternehmen bekannt machen.

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14. Januar 2010 | Von Mag. J. Fischler | Kategorie: Produkte, Short News | Schlagwörter:, , ,

5 Kommentare
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  1. Das selbe findet auch grade speziell auf Österreich zugeschnitten statt – Telekom Austria und ein Eintrag in die Gelben Seiten. Siehe Pressemitteilung der TA auf http://unternehmen.telekom.at/Content.Node/media/news_neu/0114-spam-fax.php

  2. Habe, hier in Deutschland, gerade genau das gleiche Fax bekommen.
    Scheinbar beziehen Yellow Publishing die Daten von anderen in Deutschland. Dort habe ich kürzlich eine Aktualisierung vorgenommen.

  3. Kann mir gut vorstellen, dass die google Suchergebnisse “crawlen” und so die neu erscheinenden Werbeanzeigen abpassen. Denn kurz nachdem ich für einen Kunden Google-Adwords einrichtete, kam dieses Fax bei ihm an.

  4. Habe auch den gleichen Fax in der Schweiz bekommen..! Die versuchen einfach jeden ab zu zocken! Leider war ich schon mal drauf reingefallen und habe den Fax unterschrieben und zurück gesendet. Als ich die Rechnung dafür bekam war ich mir im klaren dass ich Opfer von Abzocker geworden war. Anschiessend habe ich eine Anzeige wegen ” Betrugs und Irreführung” gemacht und mein Anwalt hat mir angeraten die Rechnung keinesfalls zu bezahlen. Letztlich kommt es hier in der Schweiz vor dem Gericht zu einem Friedesrichter der ein Bericht zu dem Hauptrichter dokumentiert wird. Schlussendlich vergeht so viel Zeit das der Prozes zum liegen kommt da es die Firma nicht mehr gibt weil es etliche Gerichtsprozesse verloren hat.

  5. ich habe das obige Fax ebenfalls in der Schweiz bekommen. Es handelt sich eindeutig um Betrug und Irreführung in dem im Titel und in grosser Schrift der Eindruck erweckt wird, es handle sich um eine Anforderung von Google.

    Die Marketing Strategie der Firma Made-In basiert darauf durch Täuschung Personen zu einer Unterschrift für die Bestellung eine nutzlosen Branchenverzeichnisses zu veranlassen und dann mit ruppigen Mahnungen die “Kunden” zur Zahlung von sehr hohen Beträgen zu veranlassen. Der totale Rechnungsbetrag wird nirgends aufgeführt und entsteht erst durch Multiplikation der Monatsrate mal 12 Monate mal 2 Jahre (89 * 12 * 2 = 2136 ). Ein weiterer Teil der Irreführung und Täuschung.

    Man sollte die Rechnung auf keinen Fall zahlen, denn wennn auch nur 5% der Angeschrieben zahlen ,verdient die betrügerische Firma Made-In für eine völlig nutzloses Branchenverzeichnis sehr viel Geld.

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