Was hat Warren Buffet, das 99% aller Fondsmanager nicht haben?

Wahrscheinlich hatte Warren Buffets Elternhaus – der Vater war erfolgreicher Broker – großen Einfluss auf den Werdegang des Jungen. Bereits mit sechs Jahren verdiente er sein erstes Geld, indem er Sixpacks Cola für 25 Cent kaufte und die einzelnen Flaschen für fünf Cent veräußerte. Seine ersten Aktien erwarb der 11-Jährige im väterlichen Unternehmen und verkaufte sie später mit leichtem Gewinn.

1956, mit 25 Jahren also, gründete er eine private Kommanditgesellschaft, Buffet Partnership, die bis 1969 satte Gewinne erzielte. Den Zusammenbruch höchst riskanter Aktien zu dieser Zeit nahm Buffet zum Anlass, das Unternehmen aufzulösen. Den Investoren bot er an, Anteile am neu gegründeten Berkeshire Hathaway zum Preis von 43 $ zu kaufen – 2007 hatten sie einen Wert von 150.000 $! Diese Gesellschaft diente ihm dann als Grundlage für seine vielfältigen Investitionen und Beteiligungen.

Berkshire Hathaway umfasst inzwischen mehr als 60 eigenständige Gesellschaften aus unterschiedlichen Bereichen. Daneben liegt ein wesentlicher Schwerpunkt auf der Erst- und Rückversicherungsbranche. Warren Buffet schafft es, überdurchschnittlich hohe Anlageergebnisse zu erzielen; diese sind zwar seit 1969 auf 21,9% gesunken, aber davon können andere Betriebe nur träumen. Entsprechend hat sich auch der Wohlstand seiner Anleger und Investoren gesteigert.

Buffets Anliegen war es seit jeher, ausschließlich in solide Unternehmen zu investieren, die durchaus in einer momentanen Krise stecken können. Beeinflusst durch seinen Lehrer Benjamin Graham legt er besonderen Wert auf simple Geschäftsideen, die er selbst nachvollziehen kann, und auf eine positive Prognose, wozu eine gute Ertragslage und geringe Verschuldung zählen. Daneben ist für ihn aber auch der Goodwill entscheidend. So setzt er größtes Vertrauen in kompetente und ehrliche Manager.

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