Yen-Kredite in Österreich üblich – sogar bei Gemeinden
Es ist ja nichts Neues, dass man in Österreich – und hier vor allem im Westen – gerne und viel in Fremdwährung finanziert. Zu den Spitzenreitern gehören Kredite in Schweizer Franken und Yen, hin und wieder sieht man auch den US-Dollar als Schuldwährung.Nicht nur private Häuslbauer und Hotelbetriebe setzen neben den niedrigen Zinsen auf mögliche Kursgewinne – auch öffentliche Stellen versuchen, mit Währungen zu gewinnen. Doch schnell kann das Pendel in die andere Richtung ausschlagen, wie aktuell hier zu lesen:
Yen-Kredit wird ein Fall für die Justiz | kurier.at
Vor allem die niedrigen Zinsen sind für viele Gemeinden ein Grund, ihre Kredite in Yen oder Franken aufzunehmen.
Auf politischer Ebene machen schon Klagsdrohungen die Runde. Auch wenn diese sachlich nicht gerechtfertigt sein mögen: Spekulationsgeschäfte wie Fremdwährungskredite oder Cross-Border-Leasings bieten der Opposition eine große Angriffsfläche, weshalb es vermutlich unklug ist, als Kommune auf diesen Zug aufzuspringen.




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