Zinsen für Kredite – kompetente Beratung lohnt sich immer!

Zur Zeit sind Zinsen in aller Munde. Ob als Leitzinsen, welche von den Notenbanken festgelegt werden, als Euribor, Libor (was ist das, wo ist der Unterschied?), als Kreditzinsen oder Sparbuchzinsen. Mal stolpert man über Werbung mit hohen Zinsen, dann wird mit niedrigen Kreditzinsen geworben, vor dem Zinseszinseffekt gewarnt und so weiter. Gerade im Rahmen von Finanzierungen gilt es, viele Details rund um Ihr Geld zu beachten:

  • Ist Ihr Konditionenangebot befristet oder für die ganze Laufzeit fixiert?
  • Wenn befristet: welcher Zinssatz kommt nach der Fixzinsphase zur Anwendung?
  • Ist der Zins indikatorgebunden (an Euribor, Libor oder andere)? Wenn nicht, ist es ein variabler Zinssatz und die Bank kann ihn grundsätzlich sehr „bankfreundlich“ festlegen!
  • Wenn indikatorgebunden: Wie lange ist die Zinsperiode? Tipp: Je kürzer, desto schneller wird Ihr Kreditzinssatz an die Marktentwicklung angepasst!
  • Wird der Zins gerundet? Gerne runden Banken Zinsen „auf“, z. B. auf Achtel oder Viertel. Was im Konsumentenbereich mittlerweile vom Konsumentenschutzgesetz verboten wurde, ist bei Unternehmern nach wie vor möglich!
  • Zahlen Sie Strafzinsen für die vorzeitige Kreditrückführung?
  • Bei endfälligen Krediten: Welcher Zinssatz liegt der Kalkulation des Tilgungsträgers zugrunde? Wieviel Übersparung wurde eingerechnet? Achtung: Je höher der Kalkulationszinssatz, desto höher der Zinseszinseffekt und desto gefährlicher, wenn er nicht erreicht wird!

Freuen Sie sich nicht zu früh, wenn Sie im ersten Jahr 1% Aufschlag auf den Euribor oder 3% Fixzinsen bekommen. Rechnen Sie immer die ganze Laufzeit des Kredites durch! So manches Lockangebot stellt sich als teure Lösung heraus, denn Kredite laufen in der Regel nicht nur 1 oder 2, sondern 5-20 Jahre. Lassen Sie sich kompetent beraten. Die Kosten dafür sind gut investiert!

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